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Die Sonne schickt uns täglich kostenlos Energie vom Himmel, die wir für uns nutzbar machen können. Die Sonneneinstrahlung beträgt in Ostfriesland etwa 1.020 Sonnenstunden im Jahr, in Bayern sogar 1.100 Stunden. Die Sonne liefert uns somit eine beträchtliche Energie, sogar
ins scheinbar regnerische Ostfriesland. Beflügelt durch unsere
Erfahrungen mit unserer thermischen Solaranlage entschlossen wir uns, für Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), seit dem 1. April 2000 in Kraft, regelt die Vergütung der Stromerzeugung aus regenerativen Energien (z.B. Sonne, Wind, Wasser usw.) Ziel des Gesetzes ist es, die langfristige Reduzierung des CO2 Ausstoßes bei der Stromerzeugung. Der Gesetzgeber hofft hierdurch, die Entwicklung derartiger Energieformen zu fördern .Ein privater Betreiber einer Photovoltaikanlage erhält von seinem Energieversorger für 20 Jahre, zuzüglich dem Jahr der Inbetriebnahme 54,5 Cent je Kilowattstunde (Anlagengröße max. 30 kWp/Dachanlage). Die Erträge aus einer solchen Anlage sind somit gesetzlich vorgeschrieben. Der Energieversorger ist verpflichtet, den produzierten Strom zum festgesetzten Preis abzunehmen. Die Kosten für eine Photovoltaik Anlage belaufen sich auf etwa 4.700 bis 4.900 Euro je kWp. Für ein kWp wird etwa eine Modulfläche von 6.8 qm benötigt.
Eine Familie mit vier Personen, verbraucht etwa 3.500 kWh im Jahr. Dieser Strombedarf kann mit einer 4,4 kWp (ca. 30-35 qm) großen Anlage gedeckt werden. Leider ist der Solarstrom nicht konstant, je nach Witterung und Jahreszeit schwankt die Stromproduktion der Module. In den Wintermonaten, ist die Stromerzeugung der Module geringer, als in den Sommermonaten (April bis September). Die Durchschnittliche Sonneneinstrahlung lag in den letzten 10 Jahren in Ostfriesland immer deutlich über 800 Sonnenstunden. Für eine Ertragsprognose bin ich vorsichtig, von nur 800 Sonnenstunden ausgegangen. Durch die gute Einspeisevergütung amortisiert sich eine Photovoltaikanlage, je nach Lage und Ausrichtung, nach etwa 14 Jahren. Bei der gesamten Laufzeit von 20 Jahren, sollte man bedenken, dass der Wechselrichter in dieser Zeit mindestens einmal ausgetauscht werden muss. Einige Hersteller geben auf ihre Wechselrichter schon 5 Jahre Garantie. Wie haben uns mehrere Angebote von verschiedenen Firmen eingeholt. Schnell stellte sich heraus, dass einige Firmen nur auf den schnellen Euro aus sind und über wenig Erfahrung verfügen. Ich empfehle jedem, die Angebote genau zu prüfen und eine eigene Berechung zur Wirtschaftlichkeit durch zu führen.
Bei den Modulen wird zwischen monokristallinen und polykristallinen Solarzellen unterschieden. Die monokristallinen Zellen haben eine größere Wirkung, produzieren daher je Quadratmeter Solarfläche mehr Strom. Außerdem garantieren die Hersteller von monokristallinen Zellen nach 25 Jahren Betriebsdauer, noch ein Restleistungsvermögen von 80 Prozent. Bei polykristallinen Zellen garantieren die Hersteller, diese Leistung nur bis zu 20 Jahre. Auch bei der Befestigung der Module auf dem Dach, gibt es Unterschiede. Einige Firmen bieten Ihren Kunden ein Schienensystem an, bei dem erst parallel zu den Dachsperren Aluleisten verschraubt werden. Dann werden auf diesen Aluschienen die Halterungsschienen für die Solarzellen befestigt. Dadurch entsteht ein größerer Abstand zu den Dachziegeln, hierdurch wird eine bessere Hinterlüftung der Module erzielt. Eine gute Hinterlüftung der Module steigert die Wirksamkeit der Zellen, den durch Wärme entsteht Leistungsverlust. Bei den Wechselrichtern ist zu beachten, dass diese in einem kühlen Raum aufgehängt werden. Ein Wechselrichter macht beim Betrieb durch den Lüfter Lärm, ich rate daher von einer Montage im Wohnbereich ab. Bei den Angeboten sollte genau verglichen werden, welche Leitungen im Angebot enthalten sind. Bei mir wurde z.B. oft die D/C Freischaltbox, der Zählerplatz oder die Montage des Kabels von den Modulen zum Wechselrichter vergessen. Die Firma Krüger Elektrotechnik, hat mir monokristalline Solarzellen von Shell und das aufwendigere Befestigungssystem, zum besten Preis angeboten. Das Angebot war vollständig und die Beratung war ebenfalls gut. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Team von Krüger
Elektrotechnik hat gut und zuverlässig gearbeitet. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Eine Photovoltaikanlage ist günstig bei der KfW-Bank zu finanzieren. Die Beantragung des Darlehens erfolgt über die Hausbank. Bei diesem Kredit besteht die Möglichkeit in den ersten drei Jahren nicht zu tilgen. Mindestens ein tilgungsfreies Jahr ist jedoch Bedingung für die Bewilligung. Die Zinsfestschreibung beträgt zehn Jahre, eine Sondertilgung ist möglich. Der Kreditbetrag wird zu 96 Prozent ausgezahlt, diese ist beim Vergleich verschiedener Angebote zu berücksichtigen. Unsere Hausbank, die Sparkasse Aurich Norden, hat nach zähen Verhandlungen, das Angebot der KfW sogar unterboten. Verhandeln lohnt sich also.
Da wir nun Unternehmer sind, die Strom erzeugen und diesen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einspeisen, erkundigten wir uns beim Gewerbe- und Finanzamt. Einen Gewerbeschein brauchen wir, wegen der geringen Größe der Anlage und dem damit niedrigen Erlös aus dem Stromverkauf, nicht. Vom Finanzamt erhielten wir eine Firmensteuernummer und die Formulare zur Voranmeldung der Umsatzsteuer. Jetzt können wir eine Umsatzsteuererklärung abgeben, denn dadurch bekommen wir, die beim Kauf der Anlage gezahlte Mehrwertsteuer erstattet. Der Beamte beim Finanzamt Aurich war sehr freundlich und hat uns das Ausfüllen der Formulare und das weitere Vorgehen genau erklärt. Wir konnten direkt optieren, d.h. wir erklärten damit, dass wir als "Klein"-Unternehmer freiwillig umsatzsteuerpflichtig werden wollten. Daraus ergibt sich die Pflicht, monatlich, termingerecht Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Finanzamt zu schicken. In dieser Voranmeldung werden unsere steuerpflichtigen Umsätze (mtl. Abschlagszahlungen der EWE) und die ausgewiesene MwSt. angegeben. Dieses geht ganz bequem am PC, mit dem Elster-Programm, welches uns der Finanzbeamte aushändigte. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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An dieser Stelle werden die von mir gemessenen Stromerträge in kWh und zum besseren Vergleich die erzeugten kWh pro kWp dargestellt. Standort: 26624Südbrookmerland
(Niedersachsen), Leistung: 4,96 kWp
* ab dem 14.09.2005 in Betrieb
** Ertragsvergleich von
PV-Anlagen mit den Durchschnittswerten der Region | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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